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Aktuelles

„Natur nah dran“ – letzte Bewerbungsrunde

Bewerbungsfrist für das letzte Projektjahr 2020 endet am 31.12.2019
Neue Lebensräume für Steinhummeln, Distelfinken und Schachbrettfalter: Zum fünften und letzten Mal haben die Kommunen in BW die Möglichkeit, sich um einen Förderplatz im Projekt „Natur nah dran“ von NABU und dem Land BW zu bewerben. Städte und Gemeinden haben bereits vom NABU eine Infomappe mit Bewerbungsformular erhalten. Wer sich in seiner Stadt oder Gemeinde für „Natur nah dran“ stark machen möchte, findet weitere Informationen auf der NABU Website. Logr
https://baden-wuerttemberg.nabu.de
 

Umweltpreis Stadtwerke Tübingen: JETZT ABSTIMMEN (noch 7 Tage zum Finale)

Zum sechsten Mal in Folge suchen die Stadtwerke Tübingen regionale Projekte, die vor Ort einen nachhaltigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten.
Alle Gruppen, Vereine, Schulen und ökologischen Initiativen aus Tübingen und der Region sind herzlich eingeladen, sich um eine Förderung zu bewerben.
Zusätzlich zeichnen die Stadtwerke Tübingen drei regionale Betriebe mit dem swt-Umweltpreis für Betriebe aus. Die Preisträger erhalten Sachpreise im Wert von 30.000 Euro.

Nähere Infos finden Sie unter www.swt-umweltpreis.de

Buchpräsentation Spitzbergbuch

Wir laden Sie herzlich zur Veröffentlichung des neuen Buches „Der Spitzberg – Naturkunde, Naturschutz und Biodiversität“ im Rahmen einer kleinen Feierstunde

am Mittwoch, den 27. November 2019 um 19:30 Uhr in den Großen Sitzungssaal des Landratsamtes Tübingen (Wilhelm-Keil-Straße 50) ein.

Wir freuen uns, Ihnen dieses Werk vorstellen zu können, mit der dreiundfünfzig Jahre nach Erscheinen der Gebietsmonographie „Der Spitzberg bei Tübingen“ von Müller et al. (1966) erstmalig ein repräsentatives Buch über den Spitzberg vorgelegt wird. Das neue „Spitzbergbuch“ spricht in seiner anschaulichen Sprache nicht nur die Fachwelt, sondern alle am Thema Interessierten an. 40 Fachexpertinnen und -experten haben unter Leitung der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg ihr vielfältiges und fundiertes Wissen über diese raumprägende Erhebung zusammengetragen. Sie informieren die Leserschaft über die faunistischen und floristischen Besonderheiten und zeigen auf, was diesen „Hotspot“ biologischer Vielfalt in Süddeutschland so einmalig macht und analysieren die dokumentierten Veränderungen der letzten Jahrzehnte.

Nachfolgendes Programm erwartet Sie bei unserer gemeinsamen Buchpräsentation:

19:30 Uhr       Grußworte

                     Joachim Walter, Landrat Landkreis Tübingen und Vorsitzender VIELFALT e.V.

                     Prof. Dr. Dr. h.c. Bastian Kaiser, Rektor der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg

                     Vortrag „Der Spitzberg bei Tübingen – Hotspot der Biodiversität und eine Herausforderung
                     für den Naturschutz“

                     Prof. Dr. Thomas Gottschalk, Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg

20:30 Uhr      „Umtrunk“

Erfahren Sie mehr über die Bedeutung dieser einzigartigen Kulturlandschaft mit ihrer charakteristischen Artenvielfalt und diskutieren Sie mit uns, wie wir diese erhalten können!
In diesem Sinne würden wir uns sehr über Ihr Kommen freuen!

Annahmestellen, Mostereien und Brennereien 2019

Bereits letztes Jahr haben wir für Stücklesbesitzer eine Übersicht mit den verfügbaren Obstannahmestellen, Mostereien und Brennereien im Landkreis Tübingen zusammengestellt. Nun wurden die Listen für die Saison 2019 aktualisiert!

Ohne Pollen keine Nachkommen – im neuen Staudenbeet der Martin-Luther-Kirche finden Wildbienen, was sie brauchen

Dr. Paul Westrich mit seinen gespannten Zuhörerinnen und Zuhörern 
Bildautorin: Frauke Dietz
 

Das im Mai dieses Jahrs an der Martin-Luther-Kirche angelegte Modellbeet für Wildbienen erfreut sich bereits großer Beliebtheit und hat schon in den ersten Monaten eine Vielzahl von Wildbienenarten angelockt. Bei der öffentlichen Vorstellung des Staudenbeets am 14.09.2019 berichtete Wildbienenexperte Dr. Paul Westrich den rund 60 anwesenden Gästen von seinen Beobachtungen dieses Sommers und erläuterte die Grundlagen der wildbienengerechten Beetgestaltung, die hier zum Erfolg geführt haben. Seit Mai blühen Glockenblumen, Margeriten, Wiesensalbei, Blutweiderich, Knautie, Rainfarn und noch viele weitere Stauden. Sie machen das neu angelegte Beet gegenüber der Martin-Luther-Kirche das ganze Jahr über zu einem attraktiven Nahrungsraum. Ausschließlich heimische Wildpflanzen bieten die benötigte Pollennahrung und setzen so ein Zeichen für Artenschutz und Artenvielfalt. Aber auch Honigbienen und Schmetterlinge nutzen das Nahrungsangebot. Schon bald konnten die ersten Wildbienenarten gesichtet werden, darunter die Glockenblumen-Scherenbiene, die Buckel-Seidenbiene und die Natternkopf-Mauerbiene, die auf bestimmte Pollenquellen angewiesen sind, für die die Auswahl der Staudenbepflanzung passgenau erfolgte.
Initialzündung dieses Projektes war ein von der Evangelischen Kirchengemeinde Mössingen und VIELFALT e.V. organisierter Vortragsabend mit Dr. Paul Westrich. Westrich berichtete über die vielfältige Bedeutung, die Pflanzen im Leben der Wildbienen haben und nahm die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine beeindruckende Reise in die Welt der faszinierenden Fluginsekten. Durch dort erbrachte Spenden und zusätzliche PLENUM-Mittel konnten dann wildbienenfreundliche Stauden angeschafft und eine Informationstafel entworfen werden. Paul Westrich ist auch der fachliche Begleiter des Staudenbeets und hat die Pflanzenauswahl betreut. Gekauft wurden die Stauden zudem regional hier im Landkreis, so dass keine weiten Transportwege nötig waren. Über allen ökologischen Nutzen hinaus dient dieses Beet aber auch uns Menschen, erfreut die Augen und zaubert in so manches Gesicht ein Lächeln. Zwar haben zahlreiche Wildbienenarten bereits Pollen und Nektar gesammelt und ihr Brutgeschäft für diese Saison erfolgreich beendet, bei der offiziellen Vorstellung des Projektes am 14.09.2019 zeigten sich aber doch einige Arten in Aktion. Neben der Buckel-Seidenbiene, die die Blüten des für sie als Pollenquelle überlebenswichtigen Rainfarns besuchte, war als Winzling des Tages die nur ca. 4,5-7 mm große Gewöhnliche Maskenbiene emsig damit beschäftigt, Pollen zu sammeln. Auch die Gelbbindige Furchenbiene und die Efeu-Seidenbiene ließen sich für kurze Zeit einfangen und genau betrachten. Am Ende der Führung präsentierte sich die allein aufgrund ihrer Größe (20-30 mm) sehr eindrucksvolle Blauschwarze Holzbiene noch ihrem wissbegierigen Publikum. Die Funde sind ein lebender Beweis für die zielgenaue Gestaltung der Fläche.

Verjüngen sie ihre Streuobstwiese durch Anpflanzung junger Obstbäume

Der OGV Mössingen organisiert in diesem Herbst wieder ein Projekt zur Neupflanzung von Obsthochstämmen (Apfel, Birnen, Zwetschgen, Mirabellen und Kirschen) auf Streuobstwiesen.
Nähere Informationen unter: www.ogv-moessingen.de

Druckfrisch: Lebensraum gemeinsam gestalten – Rebhuhnschutz im Landkreis Tübingen

Sie finden die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen aus dem Rebhuhnschutzprojekt 2017–2019 in der neu erschienenen Broschüre:
Ergebnisse und Handlungsempfehlungen aus dem Rebhuhnschutzprojekt 2017–2019 (2,337 MiB)

Förderprogramm für die Artenvielfalt im Tübinger Siedlungsgebiet

Maßnahmen, welche die Artenvielfalt im Siedlungsgebiet Tübingen erhalten und fördern, werden von der Universitätsstadt mit insgesamt 20.000 Euro bezuschusst. Beispiele für förderfähige Maßnahmen reichen von Dach- und Fassadenbegrünung über den Bau von Nistmöglichkeiten für Tiere bis hin zur Schaffung von Feuchtbiotopen und Naturteichen.
Voraussetzungen für eine Förderung sind die Lage des Grundstücks im Siedlungsgebiet, die Verwendung empfohlener Pflanzen und Gehölze, und die freiwillige und unmittelbare Umsetzung im Jahr der Antragstellung.

Bei Antragsstellung bis zum 30. Oktober 2019 kann Grundstücksbesitzern und -mietern eine Förderung von bis zu 1.500 Euro ermöglicht werden.

Richtlinien, Pflanzempfehlungen sowie den Antrag und weitere Informationen finden Sie unter www.tuebingen.de unter dem Stichwort Naturschutz.

Landeswettbewerb "Baden-Württemberg blüht"

In einem landesweiten Wettbewerb zeichnet das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Ideen, Projekte und Maßnahmen aus, die sich für den Erhalt, die Sicherung und Verbesserung der biologischen Vielfalt einsetzen.
Gefragt sind beispielsweise bunt blühende, strukturreiche Landwirtschafts- oder Kommunalflächen, aber auch kleinere Projekte, die zur Biodiversitätsförderung beitragen.
Neben bereits bestehenden und fortgeführten Projekten werden auch zukunftsweisende Ideen und Ansätze gesucht. Anregungen dazu finden sich im baden-württembergischen Bienenweidenkatalog.
Der Aufruf wendet sich insbesondere an Kommunen, Gruppen, Gemeinden, Unternehmen, Vereine, Schulen und Kindergärten. Aber auch engagierte Landwirte, Imker, Streuobstwiesenbewirtschaftende, Jäger oder Naturschutzinteressierte sind aufgerufen, sich zu beteiligen.
Die überzeugendste Idee wird mit einem Preisgeld von 25.000 Euro gekürt. Die Preisverleihung findet im Frühsommer 2020 statt.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 31. Dezember 2019.

Privatpersonenkönnen sich zudem auch am parallel stattfindenden Fotowettbewerb "bwblüht" auf Instagram beteiligen und einen Gutschein für einen der Schmeckt-den-Süden-Gastronomen gewinnen. Die schönsten Bilder von blühenden Gärten, Wiesen, Balkonen und Co. können, versehen mit dem Hashtag #bwblüht und der Markierung @bwblueht, auf dem eigenen Profil hochgeladen werden.

Formulare und weitere Informationen finden Interessierte unter www.bwblüht.de oder in der Pressemitteilung des Wettbewerbs (173,4 KiB).

Warnung vor Betrugsmails!

In letzter Zeit wurde uns vermehrt berichtet, dass betrügerische E-Mails – augenscheinlich in unserem Namen – im Umlauf sind. Diese E-Mails enthalten eine Zahlungsaufforderung und nehmen dabei Bezug auf eine nicht näher beschriebene Rechnung. Diese E-Mails stammen NICHT von der Geschäftsstelle des Vereins VIELFALT. Bitte folgen Sie der Zahlungsaufforderung nicht und öffnen Sie auch keine Anhänge, da diese potentiell gefährliche Schadsoftware enthalten kann.
 
Da diese E-Mails nicht von unseren E-Mail-Konten, sondern von unberechtigten Dritten verschickt werden, haben wir leider keine Möglichkeit, dies zu unterbinden. Sollten Sie bezüglich der Herkunft erhaltener E-Mails unsicher sein, können Sie uns gerne kontaktieren. Insbesondere werden Zahlungsaufforderungen unsererseits nicht ohne nähere Erläuterung verschickt. Achten Sie auf das Vorhandensein unserer E-Mail-Signatur (inkl. VIELFALT-Logo und Bildunterschrift) und Kontaktdaten des Mitarbeiters. Zudem werden E-Mails der VIELFALT-Geschäftsstelle nur über unsere offiziellen Mitarbeiter-Adressen verschickt. Daher finden Sie in der Absenderzeile neben dem Namen des Mitarbeiters auch die offizielle E-Mail-Adresse (z.B. „m.mustermann@vielfalt-kreis-tuebingen.de“). Die uns bisher bekannten Betrugsmails enthielten im Text selbst zwar die Kontaktdaten eines Geschäftsstellen-Mitarbeiters, jedoch wurde die entsprechende E-Mail-Adresse im Absenderfeld nicht oder nicht vollständig angezeigt.
 
Sollten Sie ebenfalls eine E-Mail mit einer Zahlungsaufforderung oder fraglichem Inhalt erhalten haben, melden Sie uns dies bitte (info@vielfalt-kreis-tuebingen.de).

Mehr Wiesen für Insekten! DVL veröffentlicht Leitlinien zu nachhaltigem Insektenschutz

Ansbach, 22. Mai 2019 – Wie können wir unsere heimischen Insekten wirksam schützen? Der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) hat jetzt Leitlinien zum Insektenschutz vorgelegt. Grundsätzlich sieht der DVL den Erhalt der Biodiversität, also auch den Schutz der Insekten, als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe an. Bei Maßnahmen zum Insektenschutz bedarf es somit Langfristigkeit und Kontinuität, wie Landschaftspflegeverbände sie seit Jahrzehnten ermöglichen. Kurzfristiger Aktionismus wird, nach Meinung des DVL, den Rückgang der Insektenpopulationen nicht stoppen. „Wir werden die Insektenwelt nicht retten, wenn wir mit Blühstreifen unsere Äcker lediglich aufhübschen!“, so Dr. Jürgen Metzner, Geschäftsführer des DVL.
 
Weidetiere garantieren Artenvielfalt
 
Der DVL befürchtet, dass der Insektenschutz nur auf die Verteilung von Saatgut und Anlage von Blühstreifen reduziert wird. Zwar sind diese Maßnahmen nicht wirkungslos, doch zielen sie überwiegend auf blütenbesuchende Insekten ab und helfen damit vor allem Honigbienen und einigen häufigen Wildinsektenarten. „Wir benötigen hingegen mehr Hecken und heimische Wildpflanzen in unserer Ackerflur, mehr Strukturen in und an unseren Gewässern und mehr Totholz in unseren Wäldern. Vor allem unsere Wiesen und Weiden müssen ins Zentrum unserer Bemühungen rücken! Die Herausforderung ist es deshalb, die Attraktivität der flächengebundenen Tierhaltung wieder zu steigern“, so Metzner weiter.
 
Tierhaltung, die sich an der hofeigenen Fläche orientiert, ist der Garant dafür, artenreiches Grünland zu bewahren und zu entwickeln. Leider verschwinden Weidetiere zunehmend aus der Landschaft. Auch Hüte- und Wanderschäferei nehmen seit Jahrzehnten kontinuierlich ab. Diese Form der Landnutzung spielt jedoch eine wesentliche Rolle bei der Verbreitung von Samen und Insekten. Weidende Tiere wirken als „Taxis der Biodiversität“. Hier bedarf es dringend wirkungsvoller Gegenmaßnahmen mit einer reformierten europäischen Agrarpolitik (GAP).
 
Kooperativer Naturschutz ist Weg zum Erfolg
 
Klare gesetzliche Vorgaben sind für den Insektenschutz unabdingbar. Darüber hinaus sind aber laut DVL freiwillige Maßnahmen im Rahmen des kooperativen Naturschutzes der nachhaltigste Weg, um den Insektenbestand zu erhöhen und auf hohem Niveau zu stabilisieren. Landschaftspflegeverbände betreiben in diesem Sinne seit 30 Jahren erfolgreich Projekte zum Insektenschutz. Oft stehen sie im Mittelpunkt ihrer Tätigkeiten. Kommunen, Landwirtschaft und Naturschutz können deshalb auf ein enormes praktisches Fachwissen und umfangreiche Erfahrungen innerhalb der Landschaftspflegeverbände zurückgreifen.

(Pressemitteilung des DVL vom 22.05.2019)

Mehr dazu auf der Seite des DVL: https://www.lpv.de/
Das Leitlinienpapier "Schutz unserer heimischen Insekten" finden sie hier (682,9 KiB).

Vogelerfassungen im Vogelschutzgebiet "Südwestalb und Oberes Donautal"

Das Regierungspräsidium Tübingen hat für das Vogelschutzgebiet „Südwestalb und Oberes Donautal“ (7820-441) die Erfassung von Vogelarten beauftragt, um auf dieser Grundlage den Managementplan zu erarbeiten. Die Vogelerfassungen beginnen ab März 2019 und dauern voraussichtlich bis September 2020.

Übersicht der betroffenen Gebiete (1,126 MiB)

Lamm auf Heubett, blütenreiche Streuobstwiesen und Insektenschutz auf Extensivwiesen

Lamm auf Heubett am Buffet im Café Pausa; © VIELFALT e.V.

Über 100 „WissensGenießer“ haben sich am Freitagabend, den 5. April, in der PAUSA-Tonnenhalle zum Doppelvortrag von Dr. Manuel Haus und Dr. Thomas Bamann eingefunden.  
Wie sich zeigte, waren die beiden kurzfristig zusammengelegten Vorträge in Kombination eine besonders runde Sache. Die Zuhörer ließen sich von den Referenten im Laufe des Abends immer tiefer in die Insektenwelt entführen. Nachdem Dr. Manuel Haus sehr anschaulich berichtet hatte, wie und warum er gemeinsam mit seiner Frau (Sybille Hartmann) einer artenarmen Streuobstwiese wieder zu reicher Blütenpracht verholfen hat, veranschaulichte Dr. Thomas Bamann, wie es unseren Heuschrecken und Schmetterlingen bei den Pflegemaßnahmen ergeht. So folgte den ganz praktischen Tipps der Tübinger Eheleute, die von früher Sensenmahd, Heuaufbereitung, dem Einbringen selbst gesammelter Wiesenblumensamen und vielen anderen pfiffigen Kniffen berichteten, ein aufschlussreicher Biologie-Grundkurs. Dafür holte Dr. Bamann etwas weiter aus und erklärte der gespannten Hörerschaft den Lebenszyklus von Tagfaltern und Heuschrecken. Dabei wurde mehr als deutlich, dass gerade die „unsichtbaren“ und nicht mobilen Entwicklungsphasen der heimischen Insektenwelt bei der Wahl der „richtigen“ Pflegemaßnahmen unserer besonderen Beachtung bedürfen.
Eine wichtige Erkenntnis der anschließenden Diskussionen: der Schutz von Habitaten, also bspw. von artenreichen Wiesen, ist in der Regel wichtiger als der Schutz einzelner Individuen. Folglich bringt es wenig, wenn man bspw. durch eine späte Mahd einzelnen Insekten-Individuen ein langes Leben garantieren möchte, dabei aber außer Acht lässt, dass ihr Lebensraum – und damit die gesamte Population – nur durch entsprechend frühe Schnittzeitpunkte langfristig erhalten bleiben kann.
Vor den Vorträgen sind einige Teilnehmer der Einladung des Café Pausa gefolgt und konnten sich dort passend zum Thema mit Lammbraten (von der Schäferei Fritz, Hagelloch), köstlichen Salaten mit frisch gepflückten Wildkräutern, Nüssen und Obst aus Mössinger Streuobstwiesen und regionalem Gemüse stärken. Der Großteil der Produkte stammte von extensiv bewirtschafteten Flächen, die idealtypisch zu den Erzeugungskriterien von PLENUM und den Vortragsinhalten des Abends passten. Das Buffet beeindruckte nicht nur in der außergewöhnlichen Auswahl, sondern auch im Geschmack.

Wie artenreiche Wiesen wieder hergestellt werden können, erklärte Dr. Manuel Haus im Vortrag "Blütenreiche Streuobstwiesen". Im Anschluss referierte Dr. Thomas Bamann zum Thema "Extensive Mahd– Individuen- vs. Artenschutz"; © VIELFALT e.V.

Die Wildbienen Deutschlands

Der starke Rückgang vieler Insektenarten wird nicht mehr nur in Fachkreisen thematisiert, sondern rückt - durch die Berichterstattung der letzen Monate - auch zunehmend in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Angesichts der Entwicklungen ist es umso wichtiger, Verständnis für oftmals unterschätze und "vergessene" Arten zu schaffen und über deren Bedeutung für das Ökosystem zu informieren.
Der Tübinger Wildbienenexperte Dr. Paul Westrich hat u.a. mit seinem Werk "Die Wildbienen Baden-Württembergs" ein wichtiges Grundlagenwerk geschaffen und die "wilden Verwandten" der Honigbiene in den Fokus gerückt. Sein neues und umfassendes Werk "Die Wildbienen Deutschlands" erschien am 13. September 2018 (Ulmer Verlag) und beschreibt neben den verschiedenen Wildbienenarten selbst beispielsweise auch deren Lebensräume und Brutfürsorge. Eine Leseprobe ist auf der Homepage des Autors verfügbar:
http://www.wildbienen.info/ibn/buch_wildbienen_deutschlands.php

Neue Spendenplattform für soziale Projekte in der Region

Auf der Spendenplattform "Gut für NeckarAlb"  finden soziale Projekte und Unterstützer zusammen. Projekte aus der Region können präsentiert werden und Unterstützer können sich gezielt Projekte aussuchen, für die sie spenden möchten. Dabei gehen 100% des Geldes direkt an die sozialen Projekte und somit in die Region.
Nähere Informationen finden Sie hier.

Rebhuhnschutzprojekt zieht positive Zwischenbilanz und freut sich auf gemeinsame Projektfortführung

Bei der Abschlussveranstaltung der ersten Projektphase (2017-2019) des Rebhuhn-Schutzprojektes im Landkreis Tübingen am 5. April 2019 an der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg stand der wirksame Schutz dieses akut vom Aussterben bedrohten Feldvogels im Mittelpunkt.
 
Das Projekt fußt auf einer Kooperation des NABU-Landesverband (vertreten durch das NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen) mit der Initiative Artenvielfalt Neckartal (IAN), dem Verein Vielfalt und dem Landkreis Tübingen. Es wurde über das Förderprogramm PLENUM unterstützt. Die ersten Maßnahmen zeigen bereits Erfolge: Die Reviere des Rebhuhns haben sich auf ausgewählten Zählstrecken von 34 im Jahr 2017 auf 50 (2018) erhöht, außerdem wurden auf rund 36 Hektar spezielle Rebhuhn-Dauerbrachen geschaffen und auf mehreren Kilometern Hecken rebhuhnfreundlich gestaltet. Dies war nur durch die enge Kooperation der Projektpartner und vor allem durch die Unterstützung der Landwirtinnen und Landwirte möglich. Insgesamt haben sich in den vergangenen Jahren 25 landwirtschaftliche Betriebe im Landkreis Tübingen mit großem Engagement am Feldvogelschutz beteiligt. Hierfür erhielten sie von Hans-Erich Messner, Erster Landesbeamter im Landkreis Tübingen, und dem NABU-Vorsitzenden Johannes Enssle großes Lob und Anerkennung! Beide machten deutlich, dass es ohne die Landwirte keinen effektiven Rebhuhnschutz im Landkreis Tübingen geben könne. Zudem hätten viele ehrenamtliche Menschen aus dem Landkreis das Projekt tatkräftig unterstützt – auch ihnen wurde gebührend gedankt.
Diese ersten Ergebnisse und Maßnahmen sollen nun den Start zur zweiten Projektphase einläuten. So nutzte Herr Messner die Gelegenheit und verkündete den Anwesenden, dass dieses Projekt mit Mitteln von PLENUM um ein gutes Jahr verlängert werden kann. Die Maßnahmenkonzeption wird weiterentwickelt und räumlich erweitert, es ist eine Fachtagung am 15.11.2019 geplant und die Beratung und Vernetzung der Akteure wird in bewährter Weise fortgeführt.
Die Projektgruppe durfte sich dann auch über die Zusage von Jochen Eissler, stellvertretender Vorsitzender des Kreisbauernverbandes e.V., und Hegeringleiter Bernhard-Josef Herrmann freuen, das Projekt auch in Zukunft tatkräftig unterstützen zu wollen!
 
Denn das Problem des Rückgangs der Rebhuhn-Bestände ist noch nicht überwunden. Wie viele andere Vogelarten war das Rebhuhn noch vor wenigen Jahrzehnten ein alltäglicher Begleiter in unserer Feldflur, wurde aber aufgrund verschiedener Faktoren verdrängt. Ob das Rebhuhn in der Region eine Zukunft hat, ist offen. Erst ab einer Population von mehr als 250 Revieren kann der Bestand im Landkreis Tübingen als gesichert gelten.
 
Für dieses Ziel können alle Bürgerinnen und Bürger etwas tun. Bei einem Spaziergang durch die Felder, die Hunde an die Leine zu nehmen und auf den Wegen zu bleiben, sind einfache Maßnahmen, um den Bestand nicht zu gefährden. Als Bodenbrüter brauchen die Rebhühner besonders in der Brutsaison von Mai bis August Ruhe.
 
Weitere Informationen gibt es unter www.nabu-vogelschutzzentrum.de. Dort wird in Kürze auch eine Broschüre mit den Projektergebnissen und Handlungsempfehlungen abrufbar sein.

Das Rebhuhnschutzprojekt im Landkreis Tübingen zeigt erste Erfolge

Von solchen mehrjährigen Blühflächen profitieren unter anderem Rebhühner.  © VIELFALT e.V.

Bei einer Felderrundfahrt am Heuberg zwischen Rottenburg und Seebronn, einem Kerngebiet für das vom Aussterben bedrohte Rebhuhn und andere gefährdete Feldvögel, besichtigten Ende Juli die für das Projekt engagierten Vertreterinnen und Vertreter von NABU, VIELFALT e.V. und der IAN (Initiative Artenvielfalt Neckartal) gemeinsam mit Landwirten Schutzmaßnahmen für die Feldhühner.
Seit Frühjahr 2017 kümmern sich NABU in Kooperation mit dem Verein VIELFALT e.V. im Landkreis Tübingen sowie der Initiative Artenvielfalt Neckar um wirksame Maßnahmen zur Sicherung des Brutbestands des vom Aussterben bedrohten Rebhuhns. Das NABU-Vogelschutzzentrum ist offizieller Projektträger und federführend bei der Erarbeitung einer Maßnahmenkonzeption fürs Rebhuhn. Eng eingebunden sind dabei Vogelexpertinnen und -experten der IAN, die wiederum durch viele ehrenamtliche Kartiererinnen und Kartierer unterstützt werden. VIELFALT e.V. begleitet und fördert das Projekt zusammen mit dem Landratsamt Tübingen, u.a. mit dem Förderprogramm PLENUM und weiteren Landesmitteln. Mit einbezogen sind auch die Hochschulen, verschiedene andere Verbände, die Jägerschaft sowie nicht zuletzt die Kommunen. Zentrale Bedeutung kommt den landwirtschaftlichen Betrieben zu, die ihre Flächen für die Umsetzung der Maßnahmen bereitstellen.
„Die Landwirte haben in den vergangen drei Jahren schon 30 ha spezielle mehrjährige Blühflächen angelegt, zahlreiche Hecken gepflegt oder anderweitig den Feldvogelschutz unterstützt. Diesem Engagement auf der Fläche sind die ersten sichtbaren Erfolge des Projektes zu verdanken“, lobte VIELFALT-Geschäftsführer Kolja Schümann die Partnerbetriebe. Erfolg lässt sich in diesem Zusammenhang auch zählen: Im Projektgebiet im westlichen Kreisgebiet konnten dieses Jahr 60 Reviere gezählt werden, die meisten davon im Bereich mit Maßnahmenflächen. Nach jahrzehntelangen Rückgängen der Rebhuhnbestände ist das ein kleiner Hoffnungsschimmer. Von den Maßnahmen profitieren auch andere gefährdete Feld- und Heckenvögel - und auch Insekten sind zahlreich zu finden.
Besonders bedeutsam für das Rebhuhn seien mehrjährige Blühbrachen, machte NABU-Projektleiterin Kilchling-Hink deutlich. Dadurch bekommen die bodenbrütenden Hühner Deckung und später Futter für die Jungen. Wichtig ist auch eine regelmäßige und „richtigen“ Heckenpflege, die VIELFALT e.V. hier mit Landwirten und der Stadt Rottenburg vorantreibt. Auch extensiv genutzte Wiesen mit Altgrasstreifen sind ein wichtiger Beitrag für die Artenvielfalt. Dr. Sabine Geißler-Strobel von der IAN wies unter anderem auf die wichtige Bedeutung von extensiven Äckern hin, besonders wenn man sie, wie am Heuberg, als lichte, biologisch bewirtschaftete Getreidereinbestände oder in Mischung mit Hülsenfrüchten vorfindet. Wichtig als Herbst- und Winterfutterflächen seien auch Stoppeläcker, die nach der Getreideernte noch stehen bleiben dürfen. „Am besten mit einer direkt eingesäten Zwischenbegrünung, dann gibt es noch mehr Deckung und Nahrung in der kalten Jahreszeit.“ Dass dies auch ackerbauliche Vorteile hat, erläuterte Dr. Katharina Weiß vom Landwirtschaftsamt: „Eine Zwischenfrucht als Direktsaat tut dem Boden gut und spart Arbeitsgänge.“
Die anwesenden Landwirte nahmen die Empfehlungen der Projektpartner interessiert auf und diskutierten eifrig über das Für und Wider einzelner Maßnahmen. „Hinweisschilder wären gut, um den hohen ökologischen Wert von unordentlich aussehenden Feldern zu erklären“, war eine Anregung, die auch bereits im Projekt geplant ist. „Wie soll das Zuwachsen mit Gebüschen verhindert werden, wenn man Gewässerrandstreifen aus der Nutzung nimmt?“, so eine andere Diskussion. Fest stand für einen anwesenden Landwirt und Imker: „Die mehrjährigen Blühmischungen sind gut für die Bienen, denn dann steht und blüht das ganze Jahr etwas.“
Weitere Partnerbetriebe sind herzlich willkommen! Weitere Informationen erhalten Sie unter https://www.nabu-vogelschutzzentrum.de/projekte-partner/plenum-projekt-rebhuhn/ oder bei Thorsten Teichert, t.teichert@vielfalt-kreis-tuebingen.de, Telefon 07473 / 270-1075.

Bericht zur öffentlichen Führung: Rebhuhn-Schutzprojekt im Landkreis Tübingen zieht positive Zwischenbilanz

Interessierte betrachten unter Anleitung von Frau Geißler-Strobel einen Stoppelacker
Interessierte bei der Rebhuhn-Führung. © VIELFALT e.V.

Im Sommer blühen auf mehrjährigen Brachflächen Sonnenblumen, Gelber Steinklee und weitere Pflanzen. In den Wintermonaten fallen abgesägte Bäume und Sträucher vielen Menschen ins Auge. Doch was hat es mit den Blühbrachen und der Heckenpflege im Landkreis Tübingen auf sich? Beides sind wichtige Schutzmaßnahmen für das Rebhuhn.

Bei einer öffentlichen Führung am Freitag, 3. August, stellte Karin Kilchling-Hink, Leiterin des Rebhuhn-Schutzprojekts im Landkreis Tübingen, Schutzmaßnahmen für die bedrohten Feldvögel vor. Ausgehend von der Uhlandhalle in Rottenburg-Wurmlingen führte der zirka zweieinhalbstündige Spaziergang die rund ein Dutzend interessierten Gäste zu Niederhecken, Blühbrachen und Stoppeläckern. Die Biologin erklärte, wo Rebhühner leben, wie sie ihre Jungen aufziehen und warum die Tiere vom Aussterben bedroht sind. Für 2018 gab es positive Nachrichten: Die Rebhuhnbestände haben sich dank der Schutzmaßnahmen leicht erholt.

VIELFALT e. V.  ist eng in die Umsetzung des Vorhabens eingebunden und berät, gemeinsam mit dem Landratsamt und mit Unterstützung der Projektbeteiligten von NABU und Initiative Artenvielfalt Neckartal (IAN), Landwirte und Kommunen. Dieser Schritt ist entscheidend, um auf der Basis der fachlich fundierten Maßnahmenkonzeption, die im Rahmen des Vorhabens erarbeitet wurde, die richtigen Maßnahmen an den richtigen Orten umzusetzen. Hierbei ist der Erfolg des Vorhabens maßgeblich von der Bereitschaft unserer Landwirte abhängig, die sich erfreulich rege beteiligen. So konnten in den vergangenen drei Jahren insgesamt 30 ha Blühbrachen angelegt werden, die exakt auf die Ansprüche der Feldhühner abgestimmt sind. Auch die Heckenpflege funktioniert nur in enger Zusammenarbeit mit Landwirtschaft und Kommunen.

Das mit Landesmitteln des Naturschutzprojektes PLENUM über den Verein geförderte NABU-Projekt „Rebhuhnschutz im Landkreis Tübingen“ ermöglicht auf diese Weise vor Ort die Umsetzung von Schutzmaßnahmen für das Rebhuhn und viele weitere bedrohte Feldvögel.

Mehr Infos zum Projekt unter www.NABU-Vogelschutzzentrum.de/rebhuhn

Zusammen für das Rebhuhn im Landkreis - 2. "Runder Tisch Rebhuhn"

Im Rahmen des 2. "Runden Tisch Rebhuhn" wurde zuerst eine Maßnahmenfläche besichtigt, anschließend wurde im Sonnenzentrum rege diskutiert, welche weiteren Aktivitäten für das Rebhuhn sinnvoll sind. © VIELFALT e.V.


Am 25.06.2018 fand der 2. "Runde Tisch Rebhuhn" in Oberndorf statt. Zuerst wurde eine Maßnahmenfläche besichtigt, anschließend tauschten sich Vertreter aus Naturschutz, Landwirtschaft, Forst und Jägerschaft darüber aus, wie es aktuell um das Rebhuhn im Landkreis bestellt ist und welche weiteren Aktivitäten sinnvoll sind.

Viele engagierte Jäger, Landwirte und Naturschützer setzen sich seit Jahren für das Rebhuhn ein. Auch VIELFALT e.V. bemüht sich gemeinsam mit diesen Akteuren und dem Landratsamt Tübingen darum, Maßnahmen für den Schutz und die Förderung des Rebhuhns und anderer typischer Feldvogelarten voranzubringen. Diese Bemühungen sind 2017 in ein Projekt des NABU-Vogelschutzzentrums Mössingen gemündet. Unmittelbares Ziel ist die von Landwirtschaftsbetrieben freiwillig und finanziell auskömmlich durchgeführte „Rebhuhn-freundliche“ Bewirtschaftung einer deutlich zunehmenden Zahl von Ackerflächen. Dabei werden mehrjährige Blühbrachen angelegt, die speziell auf die Ansprüche der seltenen Feldhühner angepasst sind (sogenannte "Göttinger Mischung"). In Kombination mit der regelmäßigen Pflege von Feldhecken, welche wichtige Rückzugsorte für Rebhühner darstellen, helfen diese Schutzmaßnahmen den Tieren ihren Bestand zu halten oder sogar zu erweitern.

Aktuelle Kartierergebnisse zeigen eine erfreuliche Bestandsentwicklung und deuten auf erste Erfolge der umgesetzten Maßnahmen hin. 2017 konnte sich der Bestand mit 34 Revieren auf dem (niedrigen) Niveau von 2015 halten. 2018 wurden bereits 61 Reviere innerhalb der Landkreisgrenze registriert. Ein toller Erfolg, der dazu ermuntert die Umsetzung der Maßnahmenkonzeption weiter voran zu bringen und dabei optimistisch nach vorne zu blicken!

Langfristig kann eine Gesamtpopulation jedoch erst ab einem Bestand von mehr als 250 Rebhühnern als gesichert gelten – gemeinsam gibt es also noch einiges zu tun.

Mehr über das Projekt finden Sie auf der Homepage des NABU Vogelschutzzentrums:
https://www.nabu-vogelschutzzentrum.de/projekte-partner/plenum-projekt-rebhuhn/

Auch auf Landesebene bewegt das Gemeinschaftsprojekt von LAZBW Wildforschungsstelle und Landesjagdverband Baden-Württemberg e.V. „Allianz für Niederwild“ viel Positives in Sachen Rebhuhnschutz. Nähere Infos zu diesem Projekt finden sich unter:
https://www.landesjagdverband.de/projekte/allianz-fuer-niederwild/das-projekt/

Fernsehbeitrag zum Spitzberg bei SWR "natürlich!"

In der SWR-Fernsehreihe "natürlich!" vom 05.06.2018 wird der Spitzberg - "ein Eldorado für Tier- und Pflanzenarten" - vorgestellt.
Auch die wissenschaftlichen Erfassungen, die zum aktuellen PLENUM-Projekt "Spitzberg-Buch" führen, werden dort erläutert. In diesem Buch sollen unter anderem die Ergebnisse der aktuellen Erfassungen von ausgewählten Tiergruppen mit der letzten umfassenden Arbeit aus dem Jahre 1966 verglichen werden. Solche Vergleiche liefern die entscheidende Basis, um zukünftige Naturschutzanstrengungen effektiv zu gestalten.

Hier gelangen Sie zum Fernsehbeitrag.

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